Street Walker Francis Alÿs

Street Walker Francis Alÿs. Bei einer Kunstaktion schob er einen Eisblock so lange durch die Stadt bis von diesem nichts mehr übrig war.

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Oder er zeichnet die Spur seiner „Walk Ways“ von der ersten Naht bis zur letzten Naht mit einem Strickpullover nach. Selbst sagt er dazu:

„Was von den Spaziergängen bleibt, ist eine eigentümliche Mischung aus Fakten und Gerüchten. Manchmal kommen deshalb Zweifel auf, ob sich alles auch wirklich so zugetragen hat, wie es die in Ausstellungen präsentierten ‚Dokumente‘ nahelegen. Nicht zuletzt reaktivieren sie den Mythos des Künstlers, der die Welt befragt und neu erfindet, der – ohne einer neuen Romantik zu verfallen – seine Aufmerksamkeit wieder dem Geheimnisvollen im Alltäglichen zuwendet.“ (Francis Alÿs)

Und genau das ist das Faszinierende von langen „drifts“: Man weiß manchmal nicht, ob die Bilder, die Erinnerungen die übrig bleiben, Simulationen von Orten und Situationen sind oder ob man überhaupt schon einmal da gewesen war, ob die Gedanken die einem durch den Kopf gehen, frische Spuren sind oder ob die Bilder die auftauchen ein Wiedererkennen von verdrängten Erinnerungen sind. Und die Bilder und Situationen gleichen sich. Ob sie sich in Amsterdam oder in San Francisco abgespielt haben ist aus der Ferne nicht mehr zu unterscheiden:

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